Sayonara Grafenwöhr

Stück Info

Autor

Ulla King

Regie

Wolfgang Bräutigam

Datum

06. - 09.01.1994

Spielstätte

Jugendheim

Akteure

Thomas Preinl
Angela Biersack
Wolfgang Bräutigam
Jürgen Schmidschneider
Karin Wiesend
Ulrike Kneidl
Peter Lippiotta
Thomas Kamm
Regina Bräutigam

Backstage

Souffleuse

nicht bekannt

Maske

Johanna Gietl
Iris Eckert

Technik

Werner Rubner

Schlitzaugen und Lederhose, Knödel statt Reis, Fernost und Bayern, zwei Welten treffen aufeinander!

In der Wirtsstube von Bürgermeister Max Bachmeier beschließt der Stadtrat mit Gemeinderätin Mathilde Muckerl, Gemeindediener Beni Schloderer, Gemeinderat Sepp Steinbeißer und unter Mitsprache von Kellnerin Rosi in einer aufregenden Sitzung, dem fernöstlichen Gast einen Aufenthalt in einer echt bayrischen Familie zu bieten. Hinzugezogen werden zu diesem Beschluss aus Sofie Steinbeißer und Oma Steinbeißer, denn schließlich werden die Steinbeißers für würdig befunden, den "japanischen Chinese" zu beherbergen.

Was essen eigentlich Japaner? Nasi Goreng oder Knödel?

Zum Kernproblem der Sitzung wird die Frage, ob man dem Gast aus der japanischen Partnerstadt fernöstliche Gerichte wie "Nasi Gorend Futschi Peng" oder einfach einen deftigen bayerischen Schweinsbraten servieren soll.
Die Steißbeiners bereiten sich nun auf das Kommen des Gastes vor. Um Atmosphäre zu schaffen wird vom Brautfelder-Schreiner extra ein kniehoher Tisch angefertigt und mit den Matratzen des Ehebettes umstellt.

Frauen mit Kimonos und der japanische Charmeur sorgen für Eifersucht

Die Frauen staffieren sich mit Kimonos aus und Oma Steißbeiner rüstet sich auch für den Besuch. Oma empfängt den Besuch Kusimi Takashima mit ihrem Bademantel-Kimono mit Blüte im Haar und der japanische Hobbyfotograph hat in ihr ein geeignetes Opfer gefunden, um "schöne baylische Flauen" zu fotografieren. Durch sein ewiges "Süßholzgeraspel" fühlen sich die Damen zu den charmanten Japaner hingezogen und wecken in den Männer so manche Eifersucht, so dass der Besuch von Gemeindediener Schloderer sogar vor die Tür gesetzt wird.

Schweinebraten sorgt für Frieden mit Japan

Nur die Diplomatie von Bürgermeister Bachmeier, der froh ist, dass nach den Amis nun die "japanischen Chinesen" nach Grafenwöhr kommen, und schießlich die Knödel mit Schweinebraten von Sofie verwöhnen den Gast und verhindern diplomatische Verwicklungen mit welt-politischen Auswirkungen.

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