Schatzerl mach auf

Stück Info

Autor

Hermann Schuster

Regie

Wolfgang Bräutigam

Datum

19. - 21.07.1991

Spielstätte

Freilichtbühne Schönberg

Akteure

Jürgen Schmidschneider
Ulrike Kneidl
Karin Wiesend
Regina Kneißl
Horst Böhm
Thomas Heining
Stefan Bauer
Iris Eckert
Michaela Keck

Backstage

Maske

Iris Eckert
Johanna Gietl

Technik

Werner Rubner
Schatzerl mach auf

Fensterl`n ist in Bayern ein alter Brauch. Aber wehe, du klopfst am falschen an.

Der Bauer Johann Zipfl, Pantoffelheld und Waschlappen in einer Person, ist nicht allzu sehr von der Idee seiner Frau begeistert, seine Tochter auf ihre Art und Weise zu verheiraten. Mena Zipfl nämlich hat bereits einen Hochzeiter für ihre Tochter ausgesucht und ihn gleich mit seinem Vater zur Brautschau eingeladen.

Musikalische Brautschau wird zum Reinfall

Der schöne Dominik und sein Vater Hieronymus Biernbeiß geben musikalisch ihr Stelldichein, jedoch machen beide nicht den klügsten Eindruck. Trotz der großen Aussteuer haben sie bisher 20 Brautschauen vergeblich besucht. Die Tochter Rosl ist eigentlich in den Knecht am Hof verliebt. Jedoch kommt es bei ihr und Franzl durch den Besuch zum ungewollten Streit. Nachdem der "Hausmann" Johann Zipf für den Besuch einen guten Gugelhupf mit Pfefferkörndl und Knoblauchzehen gebacken hat, macht er die Bekanntschaft mit seinen erwählten Schwiegersohn und erführt dabei, dass seine Frau Mena über ihn verbreitet, er würde gerne die anfallenden Hausarbeiten erledigen, was ihn sichtlich erregt

Fensterln-Lehrgang mit untguten Ende

Auf den Hof wohnt zur Zeit auch Kunstmalerin Ute Schlau, die so gerne einmal das "Fensterln" erleben würde. Sie schafft es, die beiden Väter gegen den Willen der Hausherrin mit auf einen bayerischen Abend zu nehmen. Nachdem sich Franzel mit seiner Rosl wieder versöhnt hat und mit ihr sozusagen das Titellied "Schatzerl mach auf" gesungen hat, zeigt er dem einfältigen Dominik, natürlich gegen entsprechendes Honorar, wie man mit einem Madl anbandelt und wie man fensterlt. Wie dusselig Dominik ist, merkt er selbst erst, als der Knecht Franzl bereits bei seiner Auserwählten eingestiegen ist.

Ende gut, Alles gut - Zum Schluss viele glückliche Paare

Als die Bäuerin Mena bemerkt, dass ihr Schwiegersohn in spe fast nackt in Stasis Kammer war und bei ihrer Tochter der arme Knecht übernachtet hat, ist sie dem Herzinfarkt nahe. Sie weist in ihrer Aufregung den Knecht und auch ihrer Tochter den Hof. Das Happy-End ist nahe. Mena sieht ihre Fehler ein, nachdem Johann Babtist mit ihr abgerechnet hat. Die Tochter Rosl darf ihren Schatz Franz heiraten und selbst der schöne Dominik findet bei seiner 21. Brautschau mit der Magd Stasi die Frau fürs Leben.

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