Kurbetrieb beim Kräuterblasi
Stück Info
Autor
Hans SchaurerRegie
Wolfgang BräutigamDatum
18., 19., 24., 25.04.1997Spielstätte
JugendheimAkteure
Angela Biersack
Horst Böhm
Anja Stern
Stefan Schultes
Wolfgang Bräutigam
Barbara Buchfelder
Kerstin Hofmann
Backstage
Souffleuse
nicht bekanntMaske
Kerstin HofmannAngela Biersack
Anja Stern
Technik
Werner RubnerGegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Auch gegen die Gier der eigenen Ehefrau.
Die Presse schrieb:
Wieder einmal mehr haben die Laienschauspieler gezeigt, wie unterhaltsam kurzweilig Theater sein kann. Mit allen Möglichkeiten des Laienschauspiels und sämtlichen Registern ihres Könnens begeisterten die jungen Akteure ihr Publikum. Dabei war schon alleine die Geschichte um den Kräuterblasi, dargestellt von Stadtgärtner Alexander Eismann, den Besuch wert. Die Frau des Holzer Blasi ist nicht damit einverstanden, daß ihr Mann seine Heilkräuter umsonst verteilt, sie möchte viel lieber Geld für einen echten Bohnenkaffee. Der Gemeindediener hilft ihr den Blasi soweit zu bringen, daß er einen echten Kurbetrieb sogar mit einer jungen Sprechstundenhilfe Vroni aufzieht.
Als erste Kurgäste haben sich die reichen Großbauern aus Thumba` angekündigt. Der Gruber Hans bringt zusammen mit der Haushälterin Amalie den „sterbenskranken“ Gruber-Bauern zum kurieren. Der immer zu einen Spaß aufgelegte Blasi läßt es sich nicht nehmen mit ausgefallenen Kurmethoden und etwas Eifersucht seine Frau wieder zur Vernunft zu bringen. Am Ende des Stücks hat der Kräuterblasi fast alle wieder ins Gleis gebracht.
Der junge Gruber bekommt seine Vroni, der alte Gruber ist wieder kerngesund und die Haushälterin weiß, daß man nicht alles mit Geld kaufen kann. Die Nachbarin Gretl wird zum Kaffee eingeladen und die Ehefrau des Kräuterblasis sieht ein, daß man auch ohne Geld glücklich und zufrieden sein kann.