Salut für Berta

Stück Info

Autor

Ulla Kling

Regie

Wolfgang Bräutigam

Datum

14. - 16.08.1998

Spielstätte

Freilichtbühne Schönberg

Akteure

Stephan Wolf
Kerstin Buber
Alexandra Reger
Stefan Schultes
Bastian Dötsch
Gabi Merkl
Wolfgang Bräutigam
Kaplan Helmut Brügel
Ingrid Meißner
Alexandra Reger

Backstage

Souffleuse

nicht bekannt

Maske

Kerstin Hofmann
Angela Biersack

Technik

Werner Rubner
Andreas Keck

Die Schlachtschüssel bleibt leer, weil der verliebte Förster einen Warnschuss abgibt.

Für das Hausschwein "Berta" hat das letzte Ständchen geschlagen. Kleinbauer Alois Hirnbeiß wetzt schon das Messer, nur seine Tochter Moni legt gegen diese Untat heftigen Protest ein. Berta ist ihrer Meinung nach keine "gewöhnliche Sau", sondern sehr lieb, anhänglich und vor allem überdurchschnittlich intelligent. Hirnbeiß und seine Frau Resi bereiten schon das Schlachtessen vor, auf das sich das halbe Dorf freut. Der aus Preußen zuversetzte Dorfgendarm Dotterweich und die Pfarrhaushälterin Agnes haben bereits ihre Heferl für die Schlachtschüssel abgegeben. Als alte Jungfer ist die Pfarrhaushälterin Agnes auch die Sittenpolizei im Dorf.

Jäger verjagt mit Schuss den Schlachtschüsselinhalt

Mit dem Fahrrad auf die Bühne einbrechend, erwischte sie so manche Liebhaber der hübschen Hirnbeißtochter. Die ist dem Nachbarsohn Peter versprochen. Auch Dorfgendarm Dotterweich hat ein Auge auf die Moni geworfen. Moni und Peter kommen zu dem Schluss, dass die Liebe eigentlich nicht so groß ist, um sich fürs ganze Leben zu binden. Dennoch setzt die Mutte Anna Bichler auf das junge Paar und hilft, wenn auch nur widerwillig, bei den Schlachtvorbereitungen mit. Dramatisch verändert der dörfliche Alltag, als Sonntagsjäger Toni Schlatter das Geschehen eingreift.

Ein Probeschuss veranlasst die Berta zur wilden Flucht. Die Jagd auf die arme Sau beginnt, man fühlt sich - allen voran die Pfarrhaushälterin Agnes - durch das Amok laufende Tier bedroht. Die durch das Dorf "laufenden Blut- und Leberwürste" verursachen sogar eine Anzeige durch den Dorfgendarm. Schließlich erleidet Berta einen scheinbaren Herztod.

Am Ende siegt die Liebe über Alles.

Dieser für die Sau "unnatürlicher Tod" wird fachmännisch vom Tierarzt festgestellt. Der scheinbare Tod der Sau lässt die Hassliebe zwischen der Moni und dem Unglücksschätzen noch mehr wachsen. Peter, der inzwischen die Gretl aus Gmänd an der Angel hatte. Drunter und Drüber die scheinbar tote Berta wieder ihre Schweinsäuglein öffnete, kommt es doch noch zum Happy-End.Die Liebespaare finden zueinander und Berta darf weiter ihr Dasein als Hausschwein fristen. Darauf schießt Jäger Toni eine "Salut für Berta".

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