Um Gottes Willen

Stück Info

Autor

Wolfgang Bräutigam

Regie

Wolfgang Bräutigam

Datum

03. - 05.01.2009

Spielstätte

Jugendheim

Akteure

Lisa-Marie Bernhard
Wolfgang Bräutigam
Martina Brunner
Florian Danninger
Beate Doleschal
Matthias Hörl
Gabriele Kraus
Stephanie Lacher
Alexander Specht
Christine Wiesend
Stephan Wolf

Backstage

Souffleuse

Regina Bräutigam

Maske

Christine Wiesend
Karin Steuber
Angela Biersack
Kerstin Buber

Technik

Andreas Keck
Andreas Reiter
Um Gottes Willen

Wenn die Klosterschwester einen Asylbewerber mitbringt, diesem mittels Scheinehe geholfen werden soll, dann aber die Behörden zu Prüfung kommen, steckt man ganz schön in der Klemme.

Eva und Martin sind seit einigen Jahren ein Paar. Kennen gelernt beim Studieren wohnen sie seit vier Jahren in einer gemeinsamen Wohnung und wollen heiraten, damit Martin als Lehrer bald heimatnah eine Anstellung erhält. Dies nur im Kreise der besten Freunde, wobei man die standesamtliche Trauung nochmals um drei Monate verschoben hat. Die kirchliche Trauung soll später mit den Verwandten nachgeholt werden. Doch manchmal kommt vieles anders als geplant, vor allem wenn man wie Eva eine Klosterschwester als leibliche Schwester hat.

Schwester mit Souvenier aus Togo!

So hat man unerwartet mit der tatkräftigen Ordensfrau Schwester Bernadette plötzlich das Problem in Persona Marakabie Jacques, einen Asylbewerber aus Togo, dessen Abschiebung unmittelbar bevorsteht, in der Wohnung. Nachdem von den Behörden in einem anderen Kloster des Ordens ein Kirchenasyl gewaltsam aufgelöst wurde, mächte Schwester Bernadette den Asylbewerber vorübergehend bei Eva und Martin einquartieren, und das nicht ohne Hintergedanken. Da der dritte Widerspruch auf die Ablehnung des Asylantrags von Jacques wieder negativ beschieden wurde, bittet Bernadette ihre Schwester, für die Behörden eine Heirat mit Jacques vorzutäuschen, damit weitere Zeit für das Asylverfahren gewonnen wird. Letztlich würde er dadurch sogar eine Aufenthaltsberechtigung für Deutschland erhalten. Da Eva für ihre Schwester noch etwas gut zu machen hat, da diese ihr in jungen Jahren durch eine Nierenspende das Leben rettete, stimmt Eva nach kurzem Überlegen zu, ohne die eigentlichen Konsequenzen zu bedenken. Der redselige Hausmeister Krause hat wegen der dünnen Wände im Haus Wind davon bekommen.

Hausmeister Krause, der Lauscher an der Wand

Wenn er auch nicht alles genau verstanden hat, so informiert er doch die zuständigen Behörden sowie die Eltern der beiden Schwestern. Ein Freund von Martin, Franz Schneider, hat zum geplanten Junggesellenabschied von Martin als weiblichen Überraschungsgast die Stripperin Babsie mitgebracht, die im Gästezimmer mit ständig wechselndem Stichwort auf ihren Auftritt wartet. Die Freundin von Eva, Corinna, hat im Gegenzug einen Stripper zum Junggesellinnenabschied eingeladen. Martin ist nach seinem kurzen Einkauf über die kurzfristige Änderung seiner Lebensplanung natürlich nicht besonders erfreut, noch dazu als sich wegen des übereifrigen Hausmeisters  Evas Eltern  und eine Frau Ernst von der Ausländerbehörde einfinden. Nun muss man vor den Eltern die heile Welt ohne Jacques vorspielen und für Frau Ernst das neue Eheglück aufzeigen. Das dies nur schwer zu meistern ist, kommt einiges durcheinander.

Ob Jacques bleiben darf?

Man zerstreitet sich mit den Eltern, und Frau Ernst kündigt sofort eine Prüfung der Lebensumstände des neuen Paars an, da sie eine Scheinehe vermutet. Eva hat nun zwei Ehepartner, Jacques wird mit dem Stripper verwechselt, Babsie überrascht die falschen Junggesellen und will unbedingt ihre Kohle, Evas Vater wird zum Hausmeister, ihre Mutter zur Frau Ernst die Prüfung von Frau Ernst wird zum Desaster. Damit sind Verwechslungen, Missverständnisse und großes Durcheinander vorprogrammiert. Ob Eva und Martin doch noch heiraten, Jacques in Deutschland bleiben darf und Babsie zu ihrem Geld kommt, wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

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