Der Gockelkriag

Stück Info

Autor

Ulla Kling

Regie

Wolfgang Bräutigam

Datum

18.07. und 19.07.2014

Spielstätte

Innenhof Kastenhaus Grafenwöhr

Akteure

Lisa-Marie Bernhard
Sophia Speth
Lisa Speth
Stefanie Lacher
Wolfgang Bräutigam
Regina Bräutigam
Michael Bräutigam
Michael Birner
Florian Danninger
Iris Zechmayer

Backstage

Souffleuse

Anja Böhm

Maske

Gabriele Merkl
Akteure

Technik

Andreas Keck
Christoph Ertl

Ein ganzes Dorf steht Kopf! Ehen und Liebschaften gehen auseinander, alles wegen dem verrückten Gockel Hironymus, der immer zur Unzeit um Mitternacht kräht. Im 30. Jahr des Bestehens der Kath. Theatergruppe Grafenwöhr e.V. führten die Laienakteure zum ersten Mal einen Dreiakter im Innenhof des Kastenhauses in Grafenwöhr auf.

Wegen der Sanierung der Freilichtbühne am Schönberg hatte man das Museum sozusagen als Ausweichquartier gebucht. Und das mit Erfolg, die herrliche Kulisse, die tolle schauspielerische Leistung und das Ambiente hätten noch mehr Besucher verdient gehabt, zumal nach 7 jähriger Pause bei herrlichstem Sommerwetter wieder einmal im Freien spielen konnte.

Zum Stück: Die Krautmoserin (Lisa-Marie Bernhard), Besitzerin des genanten Dorfärgernisses, ahnt nichts von den Liebschaften ihrer Töchter Rosi (Sophia Speth) und Vroni (Stefanie Lacher). Steffi, die jüngste der Geschwister, gespielt von der Newcomerin Lisa Speth, würde gerne der Mutter alles ratschen, aber die zwei "Älteren" verhindern es. Somit können sie ihre Liebschaften mit Nachbarsohn Hannes (Michael Bräutigam) und Gendarm Wurmfeiler (Michael Birner) noch verheimlichen. 

 

 

 

 

 

 
 

Die streitbare Nachbarin Anna (Regina Bräutigam) lässt durch einen Gerichtsbeschluss einen Tierpsychologen (Florian Danninger) zur Klärung dieser Angelegenheit kommen. Dieser verliebt sich aber in Steffi und bewahrt nach einem gerichtlichen Vor-Ort-Termin mit Richterin Schnurrbein (Iris Zechmayer) den Gockel durch eine verblüffende Diagnose vor dem Tod. Am Ende darf auch Nachtwächter Georg Moosbrugger, der Mann von Anna, gespielt von Wolfgang Bräutigam, wieder zurück in sein eigenes Haus.

Auch wenn die Laientruppe nach vielen Jahren das bereits einmal aufgeführte Stück aus der "Registratur" holte, tat dies dem Erfolg keinen Abbruch. Die schauspielerischen Leistungen mit ideal besetzten Rollen sorgten für kurzweilige Unterhaltung an einem wunderschön warmen Sommerabend.

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